Die Gewerkschaft NGG, Region Krefeld-Neuss, stellt die Weichen für die nächsten 5 Jahre

Minister Karl-Josef Laumann zu Gast bei Gewerkschaftsmitgliedern der Ernährungsindustrie vom Niederrhein

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann besuchte am Samstag, den 21. April 2018, die Regionalkonferenz der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Krefeld-Neuss, zu der über 100 Betriebsräte und Mitglieder der NGG gekommen waren. Auf der Regionalkonferenz der NGG Krefeld-Neuss hob NRW-Arbeitsminister Laumann in seinem Grußwort an die Delegierten vor: „Mitbestimmung und Tarifautonomie sind große Errungenschaften der Sozialen Marktwirtschaft und auch im 21. Jahrhundert noch sehr aktuell“. Ein weiterer Schwerpunkt der Rede des Ministers waren die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt. Der Arbeitnehmerschutz müsse im Zeitalter der Digitalisierung an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden, ohne Grundwerte aufzugeben, betonte Minister Laumann: „Für mich haben Vereinbarungen der Sozialpartner Vorrang vor staatlichen Regelungen, weil sieeinfach näher dran sind an der Lebenswirklichkeit der Branchen und Regionen. Deshalb haben wir im Koalitionsvertrag auch klar festgehalten, dass eine Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetztes unter Tarifvorbehalt steht.“

Die NGG Region Krefeld-Neuss wählte bei der Konferenz ihren neuen ehrenamtlichen 17-köpfigen Vorstand, der die Gewerkschaft NGG am Niederrhein in den nächsten 5 Jahren vertritt, sowie eine Revisionskommission. Der alte und neue Regionsvorsitzende Andreas Zorn, Betriebsratsvorsitzender vom Thomy Werk (Nestlé Deutschland AG) in Neuss: „Ich freue mich als Vorsitzender einer erfolgreichen NGG-Region wiedergewählt worden zu sein. Wir haben in den letzten 5 Jahren die Zahl unserer erwerbstätigen Mitglieder um 2% steigern können. Zudem sind die Tariflöhne in den wichtigsten Branchen im Schnitt um rund 13 Prozent gestiegen. Im Rahmen des Rechtsschutzes hat die Gewerkschaft in den vergangenen fünf Jahren mehr als drei Millionen Euro für ihre Mitglieder erstritten.“

Manja Wiesner, Geschäftsführerin der NGG Region Krefeld-Neuss: „Die engagierte Vorstandsarbeit der letzten fünf Jahre war maßgeblich für die gute Entwicklung der NGG am Niederrhein. Wir sind für die Gestaltung der Arbeitswelt von morgen gut aufgestellt. Denn aufgrund unserer Mitgliederstärke in den Betrieben können unsere Betriebsräte gemeinsam mit der NGG dort vieles selbst im Sinne der Beschäftigten regeln. Aber wenn in der Arbeitswelt der Zukunft weiter der Mensch und nicht die Maschine im Mittelpunkt stehen soll, brauchen wir auch die Unterstützung der Politik. In den Betrieben der Ernährungsindustrie herrscht eine der höchsten Quoten von Schichtarbeit, flexible Arbeitsmodelle sind bei uns an der Tagesordnung. Eine Veränderung des Arbeitszeitgesetztes zu Lasten der ArbeitnehmerInnen lehnen wir daher ab.“


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